Die Auferweckung der Tochter des Jairus
In Mk 5,21–43 begegnen wir dem Synagogenvorsteher Jairus, dessen verzweifelte Bitte um Hilfe für seine sterbende Tochter auf die unerwartete Handlungsweise Jesu trifft. Die miteinander verschränkten Schicksale von Jairus’ Tochter und der kranken Frau zeigen, dass gerade in den dunkelsten Momenten Hoffnung wachsen kann, wenn Menschen sich vertrauensvoll auf den Weg zu Jesus machen.
Am Ende der Erzählung wird die Tochter des Jairus zum Leben gerufen – eine Szene, die im Markusevangelium wie ein leiser Vorausblick auf Ostern wirkt. So wird diese Geschichte zu einer Ostererzählung im Kleinen: Sie erzählt davon, dass der Weg Jesu nicht im Tod endet, sondern ins Leben führt.
Diese Erzählung lädt dazu ein, auch die eigenen «Ausgerechnet jetzt»-Momente im Licht dieser Geschichte zu sehen und darauf zu vertrauen, dass sich auf dem Weg mit Jesus und im Licht von Ostern neue Perspektiven eröffnen können.
