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Von Jesus zu Muhammad   
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Welt und Umwelt der Bibel 35 1/2005

80 S., Fr. 9.50 (Sonderpreis)

Bereits zu Lebzeiten des Propheten Muhammad entstand ein arabisch-islamisches Reich, das innerhalb eines Jahrhunderts zur Weltmacht über ein Gebiet vom Indus bis an den Atlantik wurde. Wie kam es zu einer derart raschen Ablösung des Byzantinischen Reichs?
Die Ausgabe von «Welt und Umwelt der Bibel» zeigt: Ein Zusammenspiel vieler Faktoren ermöglichte dieses einzigartige historische Phänomen: religiöse Kraft, militärische Augenblicksentscheidungen und kluges politisches Verhalten. Zwangskonversionen lagen nicht im Interesse der neuen Herrscher. Juden und Christen konnten gegen eine Abgabe ihren Glauben zunächst weiter leben. In manchen Reichsteilen empfingen Christen die islamischen Araber sogar freudig, da sie dem byzantinischen Imperialismus entkommen wollten. Andere christliche Quellen des 7. Jahrhunderts spiegeln eine massive apokalyptische Stimmung. In Spanien wurden Christen herausgefordert, eigene Streitfragen zu klären.
Welche Rolle die Frühzeit des Islam für Muslime spielt und wie Christen und Muslime im Dialog ihren gemeinsamen Platz für eine friedliche Gegenwart bestimmen können, dazu gibt der ehemalige Professor für islamische Studien Christian W. Troll SJ in einem Interview spannende Anregungen.
Eine Reportage über einzigartige Ikonen im Sinai, archäologische Neuigkeiten, Ausstellungshinweise, Buchtipps und Internetlinks runden das Heft ab.

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