Delegiertenversammlung 2025

Am 5. und 6. September 2025 trafen sich die Delegierten des Schweizerischen Katholischen Bibelwerkes zu ihrer alle zwei Jahre stattfindenden Delegiertenversammlung. Nach der Neuorganisation des Bibelwerks wurden die Statuten angepasst.

Der Diözesanverband Oberwallis (Sitten) hat die Tagung vorbereitet und für die Delegierten die Räume im Bildungshaus St. Jodern Visp reserviert und organisiert. Nach einer herzlichen Begrüssung durch die Präsidentin des Diözesanverbands Oberwallis, eröffnete der Präsident des SKB, Daniel Kosch, die Delegiertenversammlung. Der Zweijahresbericht des Zentralvorstands wurde mit den wichtigsten Punkten der Arbeit vorgestellt, der Finanzbericht durch den Finanzverantwortlichen, Hubert Burgener, erläutert und Moni Egger als Nachfolgerin für Wilfried Dettling SJ als Delegiertenvertreterin gewählt.

Mit Blick auf die Neustrukturierung des SKB in den vergangenen Jahren wurden die Statuten angepasst. Und der Mitgliederschwund macht sich auf die Ausrichtung der Delegiertenversammlung bemerkbar: künftig können aus finanziellen Gründen die Versammlungen nicht mehr mit Übernachtung angeboten werden. So wurde dem zugestimmt, dass alle vier Jahre eine Delegiertenversammlung mit Übernachtung und im Doppel-Zwischenjahr mit eintägigem Treffen an einem zentralen Ort mit Möglichkeit der Online-Teilnahme angeboten wird. Dies haben die Delegierten so abgestimmt.

Am Abend erhielten die Delegierten einen Stadtrundgang durch Visp, der mit einer Kirchenbesichtigung und einem anschliessenden Nachgebet endete.

Am nächsten Morgen veranstaltete das SKBO (Diözesanverband Oberwallis) wieder einen theologischen Frühschoppen – dieses Mal aber als „Doppel-Variante“. Statt einem einzelnen Vortrag wurden zwei Vorträge mit Diskussion geboten. Zum einen ging Stefan Furrer auf das 60-jährige Jubiläum der Offenbarungskonstitution „Dei Verbum“ des Zweiten Vatikanischen Konzils ein. Und zum anderen Schlug Franz Tóth eine Brücke von Früher in die Gegenwart mit einem Blick auf die Bibelarbeit im digitalen Zeitalter. Die Impulse beider Vorträge wurden rege diskutiert.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten in der Vorbereitung und der Durchführung.