Beschreibung
Der neueste Band in der Reihe «WerkstattBibel», der in gemeinsamer Verantwortung vom Schweizerischen Katholischen Bibelwerk und der reformierten wtb. Deutschschweizer Projekte Erwachsenenbildung herausgegeben wird, hat sich einem biblisch mehr als nahe liegenden Thema verschrieben: dem «Wort».
Hat Gott zum Menschen schon «viele Male und auf vielerlei Weise» gesprochen, wie es der Hebräerbrief (1,1) klassisch formuliert hat, so ist doch die Buchform eine sehr spezielle. Nicht allen Menschen heute leuchtet unbedingt ein, warum sie Gottes Wort ausgerechnet in einem – dazu noch sehr alten – Buch, der Bibel eben, finden sollen.
Brigitte Schäfer und ihr Team haben sich dieser Herausforderung gestellt. Mit Methoden der gestalteten Sprache haben sie sich 6 Bibeltexte erarbeitet, in denen jeweils sehr speziell «das Wort» thematisiert wird:
Das wirksame Wort (Gen 1,1-2,4a)
Das ewige Wort (Texte aus Ex 24-34)
Das aufrichtende Wort (Ps 13)
Das angeeignete Wort (Offb 10,1-11)
Das geheimnisvolle Wort (Dan 5)
Das verkörperte Wort (Joh 1,1-5.14a)
Zu jeder dieser in der Praxis erprobten und erarbeiteten Bibelarbeiten bietet das Buch einen Verlaufsplan mit Angaben zu den Zeiten, Inhalten, Vorgehen und benötigtem Material. Inhalte und Vorgehen werden jeweils detailliert beschrieben, und ausserdem gibt es zu jedem Text auch noch exegetische Informationen.
Die vielfältig angewandten Methoden der gestalteten Sprache werden in einem eigenen Kapitel detailliert beschrieben. Ausserdem hat die Herausgeberin dem Buch eine bibeltheologische Einführung vorangestellt, so dass diejenigen, die mit dem Buch arbeiten möchten, wirklich alles Nötige kompakt beisammen haben.
Man merkt beim Lesen dieses Buches, dass es der Praxis entstammt. Wie die Herausgeberin selbst formuliert, hatten SkeptikerInnen eine gewisse «Kopflastigkeit» der Bibelarbeiten befürchtet. Die Befürchtungen haben sich nicht erfüllt. Die Bibelarbeiten sind zwar durchaus anspruchsvoll, was die Inhalte angeht. Die Methoden jedoch sind dermassen vielfältig, dass eine Bibelgruppe, die «Gottes Wort» selbst zum Thema ihrer Arbeit machen möchte, keine Angst zu haben braucht, reine Theorie zu treiben. Es geht zwar «ans Eingemachte», aber eben nicht nur mit dem Kopf.


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