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Juden und Christen – die Geschiche einer Trennung   
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Welt und Umwelt der Bibel 38 4/2005

80 S., Fr. 9.50 (Sonderpreis)

Die Frage, wann das Christentum wie entstanden ist, ist nicht so einfach zu beantworten, wie es scheint. «Welt und Umwelt der Bibel» stellt die wesentlichen Gesichtspunkte (und auch gegensätzliche Positionen) in der aktuellen Diskussion um das Verhältnis der beiden «Geschwisterreligionen» Judentum und Christentum anschaulich dar. Das Christentum hat weder das Judentum «abgelöst» noch ist es einfach daraus hervorgegangen. Neben christlichen Blickwinkeln kommt hier auch die jüdische Perspektive zur Sprache.
Auch hinterlässt kaum ein anderes geschichtliches und theologisches Thema so massive Spuren in der Kunst wie dieses. Die vielen Abbildungen von «Synagoga und Ecclesia» bringen die ganze Beziehungspalette von Harmonie bis zu erbittertem Hass ans Tageslicht. Dass die Brücken zwischen Juden und Christen trotz der unumkehrbaren Trennung nie ganz abgebrochen wurden, zeigt ein überraschendes Beispiel aus dem Ulmer Münster.
Abgerundet wird die Ausgabe mit einer ausführlichen Reportage zum «neuen» Teich von Schiloach, an dem das Neue Testament eine Blindenheilung Jesu lokalisiert, mit archäologischen Neuigkeiten, Ausstellungshinweisen, Buchtipps und Internetlinks.

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