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Vater unser   

Bibel heute 183 3/2010

Das „Vaterunser“ ist das bekannteste Gebet des Christentums. Doch gerade die bekanntesten und am häufigsten gebrauchten biblischen Texte bleiben oft fremd. Sie sind so „gewöhnlich“ geworden, dass wir kaum mehr darüber nachdenken. Doch was bedeutet die Bitte „und führe uns nicht in Versuchung“ genau? Oder wie verhält es sich mit der „Erlösung von dem Bösen“?
Das Vaterunser ist ein besonderes Gebet, nicht nur, weil es von Jesus selbst überliefert ist. Auch sonst zeigt es einige Besonderheiten: seine Knappheit, seine „Unverschämtheit des Bittens“ oder sein Drängen auf eine Veränderung der bestehenden Verhältnisse. Im Neuen Testament ist es in zwei Versionen überliefert: in einer Langfassung bei Matthäus und kürzer bei Lukas. Die christliche Kirche hat sich im Wesentlichen für die Langfassung entschieden, obwohl Jesus wohl eher die kürzere Form gebetet hat. Was hat dies zu bedeuten?
Die Beiträge in „Bibel heute“ gehen den einzelnen Vaterunser-Bitten nach. Und ein Vergleich mit dem Kaddisch-Gebet zeigt, wie eng das Beten Jesu und jüdisches Beten miteinander verflochten sind. Illustriert ist das Heft mit Bildern des Zürcher Malers Max Rüedi, welche die einzelnen Vaterunser-Bitten meditieren.

„Bibel heute“ ist erhältlich bei:

Bibelpastorale Arbeitsstelle, Bederstrasse 76,
8002 Zürich, Tel. 044 205 99 60, Fax 086044 205 99 60, mail: infobibelwerk.ch (Fr. 11.00 + Versand).

Sie können «Bibel heute» abonnieren   

unter: bibelwerk.ch/index.php?na=7

Mehr Informationen zur Zeitschrift finden Sie unter www.bibelheute.de

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